Katzenspielzeug

 Der Markt für Katzenspielzeug ist wahrlich unüberschaubar groß – und bei den vielen Möglichkeiten, sich als Katze spielerisch zu beschäftigen, würden wahrscheinlich sogar gelegentlich manche Kinder schier vor Neid erblassen. Und damit es Katzen nicht so geht, wie kleineren Kindern, nämlich dass das Spielzeug irgendwann einfach mal langweilig wird, und unberührt in der Ecke landet, gibt es für Katzen ein „Spielspray“, mit dem man uninteressant gewordenes Spielzeug einsprüht, damit es wieder die Neugier des Stubentigers erregt. Warum hat sowas eigentlich noch nie jemand so etwas für Kinderspielzeug erfunden?

Gerade in den letzten Jahren sind neben den klassischen Spielmäusen und -bällen auch viele interaktive und ferngelenkte Spielzeuge für Katzen auf den Markt gekommen – fast schon ein wahrer Vergnügungspark für die Katze.

Langweilig wird einem da als Stubenkater garantiert nicht mehr. Mobile Laserpointer schicken einen Laserstrahl quer durch die ganze Wohnung, auf Irrwegen, mit Unterbrechungen und Stops – und, im Gegensatz zu einem altmodischen Ball von der Katze nicht wirklich zu erwischen. Eine zusätzliche Handsteuerung bietet dann dem Katzenherrchen oder Frauchen auch noch die Möglichkeit, auch ein wenig mitzuspielen – nach einer Viertelstunde schaltet sich das Spielzeug aber automatisch ab, um das arme Kätzchen wieder ein wenig Zeit zum Verschnaufen zu gönnen.

Erweiterte Bewusstseinszustände sind nicht nur ein Erbe der 70er-Jahre und nicht nur was für Menschen: Wenn Kätzchen sich aufmacht, das böse Baldrian-Krokodil zu jagen, erlebt es auch eine Menge davon – und allem Anschein nach haben die meisten Katzen einen unheimlichen, rauschhaften Spaß dabei.

Neben all den tollen Spielsachen steht vor allem Echtfell-Spielzeug, hauptsächlich aus den USA, in den letzten Jahren ziemlich hoch im Kurs – in Anbetracht dessen, dass dafür aber aber „echten“ Katzen das Fell über die Ohren gezogen wird, sollte man vielleicht gerade als Katzenfreund überlegen, ob man durch den Kauf solchen Spielzeugs das Leiden, das die Fell-Lieferanten erdulden müssen, auch wirklich unterstützen will. Es gibt ja genug andere tolle Möglichkeiten.

Die Katzensprache

Katzen geben viele unterschiedliche Lautäußerungen von sich. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von Signalen.

Katzen hören uns Menschen beim Sprechen genau zu. Sie geben uns nicht nur mit einem einfachen „Miau“ zu verstehen, was sie uns sagen möchten. Aber Katzenbesitzer sollten ebenfalls gut zuhören, was uns die Katze sagen möchte, dann klappt es auch besser mit der Kommunikation zwischen beiden.

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Miauen

Katzen miauen schon, wenn sie noch sehr klein sind. Das Miauen ist eine Ausdrucksform, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Alle Lautäußerungen von Katzen werden zu einem Begriff, das „Miauen“, zusammengefasst.

Katzen miauen auf verschiedene Weisen und jeder Laut hat seine eigene Bedeutung. Ebenso unterscheiden sich auch Tonhöhe sowie Lautstärke und ist als Aufforderung an den Katzenbesitzer gedacht, endlich im Sinne der Katze zu handeln.

Katzen testen gegenüber ihren Besitzern mit ihren eigens kreirten Formen des Miauens die Wirkungsweisen nach Ort und Zusammenhang. Denn auch auf die Betonung kommt es an. Jede Silbe des Miauens lässt sich in Länge und Lautstärke verändern. Eine enttäuschte Katze betont beispielsweise das „a“ mehr und eine Katze, die gerade bettelt. Diese legt die Betonung mehr auf das „u“. Eine Katze, die gerade fröhlich gestimmt ist, vermischt das Miauen meist noch mit einem Schnurren. Da das Miauen hauptsächlich der Kommunikation zwischen Mensch und Katze dient, so möchte die Katze doch nur zum Ausdruck bringen, was sie möchte.

Zwitschern

Katzenmütter geben Zwitschergeräusche von sich, wenn sie das Nest ihrer Jungen betreten. Sie fordern ihre Jungen auf diese Weise auch zu einer Milchmahlzeit auf.

Ein Kater, der um eine Kätzin wirbt, gibt ebenso diese sanften Laute von sich. Dieses Liebesgeflüster kann meist Stunden andauern. Ausgewachsene Hauskatzen zwitschern im Beisein ihrer Besitzer als eine Art der Begrüßung und würdigen somit dessen Anwesenheit. Katzen benutzen den Zwitscherlaut auch, wenn sie ihren Besitzern Geschenke überreichen, wie tote Mäuse oder Vögel. In der Katzensprache bedeutet das soviel wie: „Hier schau mal, was ich dir Schönes mitgebracht habe“.

Katergesang

Sehr beeindruckend ist der sogenannte „Katergesang“, ein Verhalten von Revier- und Rangstreitigkeiten. Den Kontrahenten ist es dabei höchst ernst, was sich letztendlich auch in Körpersprache und Mimik wiederspiegelt. Kater „singen“ oft auf diese Weise, auch wenn gerade keine rollige Kätzin in der Nähe ist. Der Katergesang kann manchmal bis zu einer halben Stunde andauern oder solange, bis einer von beiden das Feld mit langsamen Bewegungen räumt, um möglichen Verletzungen vorzubeugen.

Fauchen

Das Fauchen der Katze soll so bedrohlich wie möglich wirken. Die Katze verzieht dabei ihr Gesicht zu einer Fratze, das Maul ist halb geöffnet und die Zunge wird bis zum Gaumen nach oben gewölbt. Dann stößt sie einen kurzen und scharfen Luftstoß aus, denn es soll ja Angst einflößen. Das Fauchen ist ein warnendes Signal vor einer möglichen Verteidigung. Katzen fauchen nicht nur gegenüber ihren Artgenossen, sondern auch gegenüber Hunden und dem Menschen.

Katze pinkelt neben Katzenklo

Meine Katze pinkelt neben das Katzenklo- die 3 wichtigsten Ursachen

Einige werden es kennen. Man wacht morgens auf, streckt sich. Denkt an den Tag, schlägt die Bettdecke weg, schwingt einen Fuß auf den Boden- und tritt in eine Pfütze.

So ärgerlich das im ersten Moment auch ist, darf man die Katze auf gar keinen Fall ausschimpfen. Katzen sind Tiere, sie tun nichts aus böser Absicht. Wenn Ihre Katze das Katzenklo nicht mehr nutzt, hat das einen Grund.

  1. Problem Katzenklo. Eine Katze braucht mindestens zwei Katzentoiletten! Für jede hinzukommende Katze sollte eine weitere Sandkiste aufgestellt werden. Die Toiletten sollten sich an einem ruhigen Ort befinden und weit abseits des Fressplatzes. Das Katzenstreu sollte sauer gehalten und auf die Qualität geachtet werden. Vielleicht nimmt Ihre Katze das aktuelle Streu nicht an, dies sollte dann gewechselt werden.
  2. Problem Stress. Ist ein neues Tier im Haus? Ein neuer Mitbewohner? Sind Sie umgezogen? Katzen reagieren äußerst sensibel auf Veränderungen und können dies durch unreines Verhalten ausdrücken. Prinzipiell sollten Wechsel in der Umgebung langsam durchgeführt werden. Versuchen Sie, den alten Zustand so weit wie möglich wieder herzustellen, oder Ihre Katze durch Leckerlies und Schmusen zu entlasten.
  3. Problem Gesundheit. Treffen die oberen beiden Punkte nicht zu, könnte ein gesundheitliches Problem vorliegen! Sowohl Erkrankungen der Nieren, als auch der Harnblase verursachen Harninkontinenz. Weitere Informationen finden Sie im Artikel ,,Blut im Urin” (Artikel verlinken!)

10 Fakten über Katzen

Katzen sind auf vielerlei Wege bekannt und geliebt, manches mal sogar verehrt. Doch wissen wir wirklich alles über unsere felligen Freunde?

Bezugnehmend auf die American Veterinary Medical Association gab es 2007 über 87.721.000 Katzen in den amerikanischen Haushalten. Hunde waren 72.114.000 vertreten. Über 32% der Haushalte hatten eine Katze, der durchschnittliche Katzenbesitzer besitzt mindestens zwei Katzen.Beide Tiere können zusammenleben. Die Wahrscheinlichkeit liegt dafür besonders gut, sagt eine Studie aus dem Jahr 2008 im Applied Animal Behavior Science, wenn die Katze unter 6 Monate und der Hund unter ein Jahr alt ist.

Wenn man einer Katze beim trinken zusieht, schaut man sich gleichzeitig einen sehr faszinierenden Prozess an.
Im Gegensatz zu Hunden, haben Katzen ihre eigene Taktik die Flüssigkeit aufzunehmen. Eine Katze berührt mit der Zungenspitze die Oberfläche der Flüssigkeit, formt die Zunge wie eine Art Rohr und zieht die Zunge wieder zurück. Genau wenn eigentlich die Gravitation einsetzen sollte, zieht die Katze die Zunge zurück und schließt den Mund. Nach jedem Vorgang bekommt die Katze rund 0.1 Milliliter der Flüssigkeit. Sie kann viermal pro Sekunde diesen Vorgang wiederholen, was bedeutet, dass sie 5 Teelöffel oder 24ml jede Minute so aufnehmen kann.

Kater haben ein Feature auf ihren Genitalien: Hunderte von Stacheln. Niemand scheint sich sicher zu sein, wozu diese millimeterlangen Stacheln dienen. Sie könnten die sexuelle Stimulation beim Kater verbessern oder aber den Penis daran hindern herauszugleiten, wenn es zur Ejakulation kommt. Katzen können nur nach genitaler Stimulation einen Eisprung bekommen. Es könnte daher möglich sein, dass die Stacheln diesbezüglich eine Rolle spielen.Wenn Kater früh sterilisiert werden, entwickeln sich keine “Penisstacheln”. Das kommt daher, dass die Stacheln sich nur aufgrund männlicher Hormone entwickeln können.

Nicht nur wir Menschen werden dicker, sondern auch unsere Haustiere. Über 54% unserer Hunde und Katzen sind übergewichtig oder adipös, dies stellte die Association for Pet Obesity Prevention (APOP) fest. Das bedeutet, das über 50 Millionen Katzen korpulent sind.

Eine Studie aus dem Jahre 2010 im Proceedings of the National Academy of Sciences Magazin hat festgestellt, dass die sozialen Tierarten wie Hunde eine Entwicklung des Gehirns in den letzten 60 Millionen Jahren vollzogen haben. Dieses ist größer als bei einzelgängerischen Tieren wie Katzen.In einem Artikel aus dem Jahre 2009 im Magazin New Scientist, dass Katzen andere Vorteile haben und zum Beispiel sozusagen ein größeres Vokabular haben.

Hunde mögen ein aktiveres soziales Leben haben. Aber im Jahr 2010 haben Forscher der Wildlife Conservation Society eine Aufnahme einer Wildkatze gemacht, die ihr Opfer nachmacht beziehungsweise dessen Laute. Es war ein kleiner Affe. Dabei handelte es sich um eine Langschwanzkatze, die die Affengeräusche nachahmte.

Katzen erinnern sich an Hindernissen in ihrer Umgebung nur für rund zehn Minuten.
Dies stellte eine Studie im Jahre 2007 fest. Katzen haben aber ein größeres Muskelgedächtnis als ihr visuelles Erinnerungsvermögen. Die Katzen wurden in der Studie daran gehindert mit den Hinterbeinen nachzukommen, obwohl die Vorderbeine schon über dem Hindernis waren. Sie erinnerten sich daran, die Hinterbeine zu nutzen, wenn sie innerhalb der nächsten 10 Minuten den Weg nochmal wiederholten. Aber sobald sie daran gehindert wurden, haben sie es innerhalb Sekunden wieder vergessen.

Es ist wahr, werte Katzenbesitzer. Deine Katze manipuliert Sie.
Manche Katzen haben ein Schnurren perfektioniert, dass die Menschen dazu bringt ihnen das zu bringen, was sie wollen. Eine aus dem Jahr 2009 stammende Current Biology Studie hat festgestellt, das Menschen die Mischung aus Beharrlichkeit und Aufdringlichkeit schwer ignorieren. Katzen nutzen diesen Laut, wenn sie Futter wollen Die Katzenbesitzer interpretieren den Laut als unangenehmer und dringender als sonst.

Apropos Manipulation.
Die Katzenparasiten haben auch die Möglichkeit zu manipulieren. Die Mikrobe Toxoplasma Gondii ist ein Meister der Gedankenkontrolle. Sie infiziert Ratten und lässt sie rücksichtslos agieren, lässt sie in Gegenden herumlaufen, wo es wahrscheinlich ist auf eine Katze zu treffen und geschnappt zu werden. Das ist sehr nützlich für den Parasiten, denn dieser kann sich nur im Magen einer Katze reproduzieren.
Wo die T. Gondii Infektionsrate höher ist, haben Menschen dazu tendiert eine neurotische Eigenschaft zu entwickeln. In Gebieten mit geringer Infektionsrate sind diese Eigenschaften ebenfalls geringer ausgefallen.

Von allen Möglichkeiten des Klimawechsels, könnte ebendieser dazu führen, dass es längere Phasen gibt um mehr Katzen zu gebären. Das sind für die Katzen allerdings keine guten Neuigkeiten, denn diese werden wahrscheinlich als Streuner enden.